Wohnhaus am See Plön – 2016

Am Ostufer des Behler Sees stehen seit der vorletzten Jahrhundertwende stolze Häuser auf tiefen Grundstücken. Alter Baumbestand und knickartige Gehölze prägen den Landschaftsraum. Hinzu gesellt haben sich neuere Bauten – nicht alle sind gut gelungen. Der Neubau Nr. 22 ersetzt ein Fertighaus aus den 1970er Jahren. Er interpretiert den genius loci in einer zeitgenössischen Architektursprache, nimmt aber Material- und Volumenbezüge aus der Umgebung auf.

Das in Holzelementbauweise errichtete Haus hat einen geschuppte Ziegelfassade, die wie Dachsteine an Latten aufgehängt ist. Im Inneren sind die Gemeinschaftsräume groß und die Individualräume klein gehalten. Ein Luftraum verbindet die Etagen im Haupttrakt. Hier ragt die Außenfassade ins Innere.

Statik: Cornelius Back
Nutzfläche: 258 qm
Bauzeit: 2015 – 17